• Beitrag veröffentlicht:14. November 2022
  • Beitrags-Kategorie:Meine Romane

Weshalb eine fiktive Insel?

Ich liebe mein Fräulein Schumacher sehr, keine Frage, und ich schreibe ihre Serie gerne; das Bonn der Zwanziger und Dreißiger Jahre ist der perfekte Hintergrund für diese Romane, in denen nicht unbedingt der Kriminalfall im Mittelpunkt steht. Aber mit Emma musste ich die Zwanzigerjahre nun hinter mir lassen. Was doch irgendwie schade ist. Auch schade fand ich immer, dass diese Zeit innerhalb einer deutschen Erzählung nicht halb so lustig und ausgelassen sein kann, wie wir es beispielsweise von britischen Romanen kennen, in denen immerzu muntere Flapper Champagner trinken und Tüdelü sagen. Gut, ehrlich gesagt, würde mir eine zu oberflächliche Darstellung der echten Zwanzigerjahre auch gar nicht liegen, ich bin in mancher Hinsicht viel zu ernsthaft, um eine solche Serie zu schreiben, die so gar…

  • Beitrag veröffentlicht:21. Oktober 2022
  • Beitrags-Kategorie:Meine Romane

Das Ende der goldenen Zeit

Freitag, 2. Mai 1930 Ich weigere mich entschieden, Trübsal zu blasen. Es ist doch so, dass -«»Dein Hund ist schon wieder fortgelaufen.«»Goodness, Emma, hörst du mir bitte zu? Ist es zu viel verlangt von einer liebenden Nichte, die -«»Was, wenn dein Hund -«»Bello. Mein Hund heißt Bello und -«»Ich weiß wirklich nicht, weshalb du das arme Tier mit diesem Namen quälen musst.«»Es ist ein deutscher Name.«»Du bist nicht deutsch.«»Mein Hund aber doch. Also, was ich sagen will: Ich weigere mich entschieden, mich vom allgemeinen Trübsinn anstecken zu lassen. Ja, es sieht düster aus und wir blicken in eine ungewisse Zukunft, aber ist das Grund genug, auf Champagner und ein wenig Vergnügen zu verzichten? Sicherlich nicht. Die Frage ist: Soll ich die Preise senken oder…

Ich brauche euren Rat

So hatte ich es mir gedacht ... Vor vielen vielen Jahren (ähem - Jahrzehnten ...) habe ich als Kosmetikerin auf einen Kreuzfahrtschiff gerarbeitet und bin so einmal um Europa und Nordafrika herumgekommen. Es war ein tolles Erlebnis, das mich sehr geprägt hat.Ich war einundzwanzig, hatte eine wenig nette Chefin und ließ mir von ihr sehr vieles gefallen, weil ich geradezu sagenhaft schüchtern war. Und ausgerechnet ich landete auf einem Schiff und leitete den Schönheitssalon und gab Schulungen. Ziemlich irre. Noch viel irrer ist: Es war 1989 und das Schiff gehört zur Sowjetunion. Die oberen Ränge waren ausnahmslos von Russen besetzt, im Service und unter unter Deck arbeiteten ausnahmslos Ukrainer. Ihr seht schon, worin mein Problem liegt, wenn ich mein Erleben in einen lustigen Roman…

  • Beitrag veröffentlicht:4. Juli 2022
  • Beitrags-Kategorie:Meine Romane

Du bist gefragt!

Wie soll es weitergehen? Was kommt nach meinem aktuellen Projekt? Auf wen oder was soll ich mich stürzen? Immer, wenn ich ein Manuskript etwa zur Hälfte geschrieben habe, muss ich wissen, was als Nächstes kommt. Dumm nur, dass ich mittlerweile so viele liebgewonnene Charaktere um mich herum versammelt habe, die allesamt meinen, sie wären nun dran. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Daher die Bitte: Sagt mir, was ihr euch wünscht. Die Autorin dankt recht herzlich <3

  • Beitrag veröffentlicht:26. November 2019
  • Beitrags-Kategorie:Meine Romane

Fräulein Schumacher lacht

Auch eine Emma Schumacher kann nicht immer nur Mörder jagen; zwischendurch darf sie sich erholen. Oder es zumindest versuchen – was leichter gesagt, als getan ist, wenn die Familie zu Weihnachten zusammenkommt, um zu streiten, wenn die liebste Tante kalte Füsse wegen ihrer Heirat bekommt oder wenn der Frischangetraute einer französischen Kellnerin ins Dekolleté zu sinken droht. Was immer auch geschieht, sie erträgt es mit der ihr eigenen Geduld. Oder halt, warte … In drei Kurzgeschichten, die sich an die Bände Der Salon des Todes, Der elegante Tod und Die Göttin des Hauses anschliessen, geht es lustig zu, ein wenig romantisch und absolut nicht kriminell.

Von Traumwelten und Gentlemen

Eine moderne Frau in der feinen Gesellschaft von gestern - kann das gutgehen?Charlottes (wirklich sehr attraktiver) Chef David macht ihr das Leben zur Hölle. Sie zankt mit ihm und offenbar trägt das dazu bei, die beiden Streithähne in das Jahr 1813 zu schleudern - vom Rhein an die Themse. Nun könnte Charlotte sich freuen, schwärmt sie doch insgeheim für Mr. Darcy und ist zudem eine profunde Kennerin der Moden und Gebräuche der britischen Regentschaftszeit. Es sollte ihr mühelos gelingen, sich durchzuschlagen.Dumm nur, dass David mit ihr durch die Zeit gefallen ist und sie nur gemeinsam die Dinge erlangen können, die zu allen Zeiten am wichtigsten sind: Geld, Kleidung, Papiere, Brot und Wein.Eine Reise beginnt, in deren Verlauf das ungleiche Paar frechen Gecken, einer berühmten…

Ihr Gespür für Liebe

Miss Harriet Brent liest mit Begeisterung Romane und nichts wünscht sie sehnlicher, als ein Leben zu führen wie die Heldinnen dieser Geschichten. Vor allem Stolz und Vorurteil hat es ihr angetan und so, wie es Jane Austens Leserinnen heute noch tun, träumt auch Harriet von ihrem Mr. Darcy.Und dann geschieht im März 1815 das Unfassbare: Soldaten beziehen Quartier in Upper Rivington, ein junger Mann mit schönem Vermögen mietet Edgewater Hall, ein Verwandter erscheint, der Anspruch auf das Anwesen der Brents erheben kann, und sogar ein Fitzhenry Darby erscheint auf einem Ball – für Harriet sieht es so aus, als wiederhole sich die Handlung ihres Lieblingsbuches. Und was sie selbst dazu tun kann, um die Ereignisse stattfinden zu lassen, das will sie gerne tun.Doch das…

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