• Emma

    Die mysteriöse Séance

    Nun ist es bald soweit: Emma gerät zum neunten Mal schon in die Ermittlungen des Bonner Kriminalkommissariats. Wie stets kann sie nichts dazu, es geschieht einfach. Was soll ein Mädchen – pardon: eine junge Frau! – anderes tun, als nach bestem Können mitzuhelfen? Das ist doch wohl oberste Bürgerpflicht, nicht wahr?

    Erstaunt aber wird sie feststellen, dass sie mit dieser Meinung so ziemlich alleine dasteht. Was sie nicht davon abhält, nur ‘einmal schnell’ loszulaufen, um harmlose Fragen zu stellen. Man kennt das. Und es sind interessante Menschen, mit denen sie dieses Mal in Kontakt kommt: Da ist die Spiritistin Madame Ophelia, an deren Gaben Emma nicht so recht glauben möchte. Da ist aber auch ein Herr von Hochfeld, der sie unglaublich nervös macht. Eine russische Malerin ist vertreten (mancher Leserin vertraut als diejenige, die Timotheus Mayenbach gemalt hat!) ebenso wie eine schottische Reisende, zwei junge Damen der besten Gesellschaft und …

    Aber zu viel sollte ich nicht verraten, wo bliebe da die Überraschung? Also: selber lesen und abtauchen in die Zwanziger Jahre, in denen der Glaube an eine bessere Welt so manche Erscheinung hervorgebracht hat, die … Nun, kein Wort weiter!

  • Emma

    Ein Interview

    Für mich ist es jedes Mal wieder ein Fest, wenn eine Leserin mich anschreibt und mir ihre Freundschaft anbietet – vergesst Rang 1, persönlicher Kontakt ist nicht zu ersetzen. Finde ich.

    Und so habe ich auch Manuela kennengelernt, die einige Fragen an mich hatte. Und wie schön: Daraus hat sie ein Interview für ihren Blog gemacht, der zeigt, dass das Leben über 50 nicht vorbei ist (kann ich bestätigen!). Wer dort also einmal stöbern mag, folgt dem Link:

    365 Tage Richtung 60

  • Emma

    Emmas Familie

     

    Nicht ganz unwichtig für uns alle ist es ja, wer uns großzieht und in welchen Verhältnissen wir aufwachsen. Dasselbe gilt für Emma, die aus einer bunten Familie stammt, deren Wurzeln in Deutschland, England, Schottland und Frankreich liegen.  Damit nicht genug, waren sowohl ihr Papa als auch der Großvater  und sogar Tante Sybil je zweimal verheiratet – das mag irgendwann einmal eine Rolle spielen, ja nachdem, was mir für Emma einfällt in der Zukunft.

    Und damit wir uns das leichter merken und vorstellen können, hat Emma sich die Mühe gemacht, ihre nähere Familie aufzumalen.

     

  • Emma

    Ägypten

    Über eine Illustration im gestern vorgestellten Buch habe ich mich übrigens besonders gefreut, weil sie Bezug zu meiner Geschichte hat. Bezug weshalb? Der im Titel genannte “verschwundene Professor” ist zufällig Ägyptologe und Emma träumt davon, das Land einmal zu sehen. Wer weiß, vielleicht wird das eines Tages wahr?

     

  • Emma

    Emma Schumacher im Oktober 1926

     

     

    Wie stelle ich mir Emma vor?

     

    Am 31. Oktober 1926 wird sie ihren 20. Geburtstag feiern (d.h. falls sie bis dahin noch Gelegenheit zum Feiern hat …) und ich habe mich umgeschaut, ob ich die junge Dame aus meiner Vorstellung irgendwo im weiten Netz finden könnte. Und in Ansätzen war ich erfolgreich, vor allem bei diesem Bild, das von einer Broadway-Sonderausgabe des Life Magazine stammt.

    Genauso könnte Emma am Bahngleis stehen und wer das Buch lesen oder gelesen haben wird, weiß, dass sie dazu reichlich Gelegenheit bekam. Was wäre geeigneter für die Fahrt als ein bequemes Kostüm, das unempfindlich gegen Schmutz und Knitter ist? Und was brächte ihre roten Locken besser zur Geltung als ein grüner Hut?

     

     


     

     

    Emma ist schüchtern, zurückhaltend und unerfahren.

     

    Doch im Jahre 1926 konnte sich das rasch ändern: Selten zuvor hatten Frauen so viele Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten, und nie zuvor hatte Freizeit einen so hohen Stellenwert wie in diesem Jahrzehnt. Ist es also ganz und gar ausgeschlossen, dass auch Emma eine neue Seite an sich entdeckt? Eine verspielte, neckische und vielleicht gar verführerische Seite? Nun, geben wir ihr ein wenig Zeit und schauen, was die nächsten Monate und Jahre bringen.

     

     

     


     

     

    Oh làlà – bahnt sich hier etwas an?

     

    Es schwirren ja einige junge Herren um Fräulein Schumacher herum, was sich als gar nicht so amüsant herausstellt, wie sie annahm. Es kann im Gegenteil sogar ausgesprochen anstrengend sein, wenn man mit beiden zugleich einen Stadtbummel durchstehen muss. Vielleicht sind es nur Träumereien, vielleicht entwickelt sich mehr, vielleicht auch nicht.