– Journal –


Liberté, égalité et fraternité … Wo bleiben die Schwestern?

Liberté, égalité et fraternité … Wo bleiben die Schwestern?

Die Französische Revolution. Tja. Also. Je nachdem, von welchem Standpunkt man sie betrachtet, wird man von diesem Ereignis als dem großen Freiheitskampf sprechen, der für eine gerechtere Staatsform gesorgt hat und die Menschenrechte in Europa verankert hat. Man wird über die armen Bauern sprechen, über den dekadenten Adel und absolute Monarchen, über Hunger, Elend und […]
Wenn es eigentlich gut voran geht, aber …

Wenn es eigentlich gut voran geht, aber …

Wie offen und ehrlich darf ich eigentlich aus meinem Autorinnenleben berichten, ohne es mir noch schwerer zu machen, als es gelegentlich ist? Ich habe keine Ahnung, deshalb tue ich, was ich immer tue: Ich schreibe einfach drauf los und schaue, wohin es mich führt und wo es endet. Um was geht es mir heute? Um […]
Queen Charlotte – eine Bridgerton-Geschichte

Queen Charlotte – eine Bridgerton-Geschichte

Besprechungen gibt es bei mir ja eher selten; gelegentlich habe ich mal Tipps für Romane und Serien gegeben, weiß aber gerade gar nicht, ob die noch im Blog sind. Manches, was ich vor Jahren empfohlen habe, ist mittlerweile vielleicht nicht mehr zu finden. Daher ist das heute eine kleine Premiere. Aber ich habe bislang vier […]
Frauenleben im 18. Jahrhundert

Frauenleben im 18. Jahrhundert

Ups, der Titel verspricht vielleicht etwas viel; mehr auf jeden Fall, als ich in einem schnellen Beitrag liefern kann. Trotzdem möchte ich darüber sprechen, weil mir in den letzten Tagen – im Gespräch mit Freundinnen, Bekannten und Leserinnen – wieder einmal auffiel, was mir schon öfter begegnet ist. Dass wir nämlich Das ist natürlich scheußlich […]
Der berühmteste Sohn der Stadt

Der berühmteste Sohn der Stadt

Nun ja, das kann natürlich nur Einer sein: Ludwig oder auch Louis, wie er im damaligen Bonn oft genannt wurde, von Beethoven. Über ihn kann man mit Leichtigkeit so ziemlich alles finden, was interessiert. Was mich aber interessiert, ist seine Rolle in Luises Geschichte. Zunächst einmal ist es für ein absoluter Glücksfall, dass er in […]
Warum eigentlich immer wieder Bonn?

Warum eigentlich immer wieder Bonn?

Ok, ich kann es nicht länger verbergen: Meine Heimatstadt ist fast immer auch Schauplatz meiner Romane. Die eine oder andere hat das vielleicht schon gemerkt. Warum ist das so? Bin ich so heimatverbunden? Ist meine Familie so fest in dieser Stadt verwurzelt? Bin ich in einem Stadtverein oder sponsert mich die Bürgermeisterin?Nein. Nichts davon. Ich […]
Folge dem weißen Kaninchen – Recherche, Recherche, Recherche

Folge dem weißen Kaninchen – Recherche, Recherche, Recherche

Wenn es nicht eben eine kleine Geschichte ist, die in einem luftleeren Raum spielt, dann muss ich recherchieren. Mal mehr, mal weniger, aber immer gibt es etwas, dass ich ganz genau und sicher wissen will, um weiterschreiben zu können. Das kann etwas so scheinbar Unwichtiges sein wie die Zusammensetzung von Lakritze, das kann aber auch […]
Liebe hinter den Kulissen

Liebe hinter den Kulissen

Wie immer gibt es das erste Kapitel und wie immer darf es noch voller Tippfehler sein und sich später noch einmal ändern. Aber es ist geschrieben und es ist hier. Januar 1789 – Bonn Madam Dietz schürzte die Lippen. Das tat sie stets, wenn sie unzufrieden war. Das hatte sich vor vielen, vielen Jahren auf […]
Marie Antoinette: Versailles

Marie Antoinette: Versailles

Versailles, das Schloß, seine Gärten und Parks sind Pracht, Perfektion und Pomp. Sein Hof ist frivol, bigott, geistreich: ein Bonmot zählt mehr als Freundschaft, Affären sind prickelnder Zeitvertreib und Spiel mit dem Feuer – manchmal treffen Hohn und Spott die Betrügenden, machmal den Betrogenen und zerstören Karriere und Fortkommen. Doch was an der Oberfläche spielerisch, […]
Marie Antoinette: Nach Paris.

Marie Antoinette: Nach Paris.

Vor über 220 Jahren, zweieinhalb Wochen vor ihrem 38. Geburstag, verlor Marie Antoinette ihren Kopf zum letzten Mal. Und ist damit die dritte Königin in meiner Schönheitsreihe, die eines gewaltsamen Todes starb. Doch während Anne Boleyn und Maria Stuart als Königinnen und in einer ungefähren Privatheit starben, eingehüllt in morbide Würde und dem Bewußtsein historischer […]
Wenn die Geschichte in dunklen Zeiten spielt

Wenn die Geschichte in dunklen Zeiten spielt

Wie ist es, mit Emma, ihrer Familie und Freunden aus den Goldenen Zwanzigern hineinzugehen in die Dreißiger? Die Dreißiger, die schnell grauer und kälter wurden, bis endlich die Nazis ihr Ziel erreicht hatten und aus der doch eher bunten und hoffnungsfrohen Weimarer Republik (mit all ihren vielen, vielen Fehlern und Schwächen) das Dritte Reich erschufen, […]
Show, don’t tell? Ein Plädoyer fürs Erzählen

Show, don’t tell? Ein Plädoyer fürs Erzählen

Regeln. Hatte ich auch eben erst drüber gesprochen. Wie wäre es denn mal dieser, die jeder Autorin, jedem Autoren immerzu um die Ohren geschlagen wird: Show, don’t tell! Also zeigen, nicht erzählen. Was oft so verstanden wird, dass jeder erzählende oder zusammenfassende Part, jede Außensichtung der Handlung kritisch beäugt wird.Das kann so weit führen, dass […]
Risiko!

Risiko!

Über übliche Themen und das gewünschte gute Ende in Romanen habe ich neulich schon gesprochen. Nun fällt mir noch etwas mehr zu diesem Thema ein. Es ist bei mir schon erwartbar, wenn ich darauf verzichte, eine der mittlerweile liebgewordenen Erwartungen in der Bücherwelt zu erfüllen. Dinge wie: Ich will jetzt nicht spoilern, aber diese Erwartungen […]
Nicht was, sondern wie ich schreibe

Nicht was, sondern wie ich schreibe

Ich bin eine Pantserin. Oder eine Gärtnerin. Also: eine entdeckende Schreiberin. Was bedeutet, dass ich schreibe, als würde ich lesen – was passiert als nächstes, wie geht es weiter, was kommt nun? Wenn du jetzt einmal nach diesen Ausdrücken googlest, dann wirst du schnell herausfinden, dass diese Art des Schreibens gerne als völlig falsch angesehen […]
Plotten oder Pantsen?

Plotten oder Pantsen?

Treibt man sich in Schriftstellerforen welcher Sprache auch immer herum, dann dauert es nicht lang, bis man in eine Diskussion gerät, in der es um die einzig wahre und richtige Methode geht, einen Roman zu schreiben. Und da herrscht erstaunliche Einigkeit, denn selbst die meisten Pantser und Pantserinnen werden ihr Vorgehen damit entschuldigen, dass es […]
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