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Heldinnen wie du und ich
Bald haben wir auch dieses Jahr überstanden ...

Tja, ich hätte beim Verfassen meines letzten Newsletter vor nun neun Monaten nicht gedacht, dass 

  • ich so lange brauchen würde, um mich wieder einmal bei euch zu melden und mich für eure Unterstützung zu bedanken.
  • wir in eine so völlig veränderte Welt gestürzt sein würden.
  • ich meine nächsten Brief an euch mit der Hoffnung beginne, es möge 2020 bald vorbei sein (und 2021 deutlich besser werden).

Aber so ist es nun einmal und es liegt sehr vieles an unserem Verhalten, wie es weitergehen wird. Wie schön ist es da, dass ausgerechnet auf dem Sofa bleiben und lesen helfen kann? Das ist doch immerhin positiv, nicht wahr?

Leider fiel es mir mit dem Schreiben deutlich weniger leicht. Wenn ihr es mir gestattet, so will ich persönlich werden: Es war in vielerlei Hinsicht ein mieses Jahr. Ein Sohn, der sich selbst Schwierigkeiten in der Schule macht. Ein zweiter Sohn, der seit Corona mit seinem Rechner verwachsen ist. Ein Gatte, der um seine Stelle bangen muss. Eine Freundin, der die Lage aufs Gemüt schlug. Und meine Mutter, die an Demenz erkrankt ist und für die ich nun Entscheidungen zu treffen habe. Dazu die Pandemie, das eigene Älterwerden und ein Haus, das ständig voll und laut ist (zwei Teeniesöhne, die Freundin des Großen, die praktisch bei uns lebt, zwei Hunde, zwei Katzen, ein Mann) - da fiel mir die Konzentration gelegentlich schwer.

An Ideen aber mangelt es nicht und besonders die täglichen Waldausflüge mit dem kleinen Hund habe für eine lange - eine seeehr laaaange - Liste an zukünftigen Geschichten gesorgt, denn so ein langer Spaziergang lässt die Gedanken sich gegenseitig überholen. Ich habe außerdem mehr Sport getrieben als in meinem gesamten früheren Leben und würde gerne behaupten, ich sei nun straffer und knackiger als je zuvor. Wenn es denn so wäre und ich glaubte, das wäre das Wichtigste. Ist so nicht und glaube ich nicht. Ich kann jetzt nur besser mit dem Hund mithalten und mir Geschichten ausdenken. Die ich 'nur noch mal eben schnell' aufschreiben muss ... (Höhnisches Gelächter ist hier erlaubt, ich kichere leise mit.)

Ihr seht, ich könnte jetzt stundenlang so fortfahren, aber viel interessanter ist ja, dass Fräulein Schumachers letztem Fall die gedrückte Stimmung nicht anzumerken ist, denn mit ihr lief ich durch ein sonniges Bonn und hatte dabei die Begleitung eines Herrn, der mich überreden konnte, ihm einen eigenen Roman zu widmen. Ach, was rede ich: Dieser Kerl hat mich zu gleich drei Geschichten überredet. Er ist wirklich sehr überzeugend! Weshalb ihr als erste das erste Kapitel lesen dürft ...

Sehr gerne würde ich von euch hören, wie ihr die Zeit bis hierher gemeister habt; ich freue mich immer über eMails oder Freundschaftsanfragen und es wird auch immer geantwortet, versprochen!

So lässt es sich doch wohl aushalten, nicht wahr?
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Gute Frage, nächste Frage ...

Da wäre Swanhild, die gewiss schon ungeduldig auf einen Showdown wartet. Vorher muss Herr Sandberg seine Mission beendet haben und momentan sitzt er dicht neben mir und plinkert mit den Wimpern; zu gerne würde er alle drei Aufträge in einem Rutsch erledigen und mich dann auf ewig verlassen. Kann ich ihm glauben? Sollte ich mich von ihm einwickeln lassen?

Emma sitzt gegenüber und wenn sie auch glaubt, sich nichts anmerken zu lassen, so spricht ihr Gesicht doch Bände: Sie will ran. Eine Einladung hält sie in den Händen, die sie nach England bringen soll. Viel Spaß verspricht sie sich von dieser Reise und Sherwood Forest wollte sie immer schon einmal besuchen.

Miss Lazenby übt sich derweil in wahrhaft vornehmer Zuückhaltung. Nur gelegentlich blickt sie von ihrer Lektüre auf, hebt die Brauen und hat mir soeben ein Geschichtsbuch zugeschoben, dass sich mit Napoleon und dem Wiener Kongress befasst - zu gerne würde auch sie sich endlich auf ihre Reise begeben dürfen.

Hmm ... Schwierig, schwierig, schwierig. Für Bitten habe ich ein offenes Ohr, also sage du mir, wie es weitergehen soll.

Zu guter Letzt bleibt mir wie stets nur noch der Wunsch an euch, ihr möget gesund und munter bleiben. Wer mag, schreibt mir einfach einmal mutig zurück - ich freue mich.

Startet gut in die neue Woche und passt auf euch und eure Liebsten auf.

Andrea

PS: Ihr hattet schon gesehen, dass ihr neben dem neuest Kapitel auch die gesammelten Kurzgeschichten zur Fräulein Schumacher-Reihe erhaltet? Den Download findet ihr auf dem Blog (und demnächst werde ich noch erklären, wie ihr ein .mobi auf einen Tolino ziehen könnt).

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Andrea Instone
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© 2019 Andrea Instone